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Grußwort / Rückblicke

Hildegard Zumkeller, 1. Vorsitzende des Eislaufvereins Hotzenwald Herrischried
Yasmine Fernandez-Künsting, stellvertretende Vorsitzende

 

Liebe Eislauffreunde, liebe Mitglieder,

es ist noch gar nicht so lange her – weniger als ein Jahr, da hat uns die Gestaltung des Trainings im Eislaufverein Herrischried so manches Kopfzerbrechen bereitet. Die Wintersaison 2016/17 war mit positiven Erlebnissen zu Ende gegangen – hatten doch einige Kinder erfolgreich die Pinguin- und Tannentests bestanden und sogar ein paar Freiläufer standen in der Bilanz. Weiter so, war unsere Devise.

Das war aber nicht so einfach, denn der Verein musste erhebliche personelle Veränderungen verkraften, zuvorderst durch Trainerin Melanie Krügers beruflichen Wegzug aus der Region. 10 Jahre lang hatte sie mit vielen persönlichen Konzessionen das Training in Herrischried geleitet. Nun musste sie die schwere Entscheidung fällen: Beruf oder Hobby? Jeder wird verstehen, dass ein Mensch sein Brot zum Leben braucht, und machen wir uns nichts vor – mit vier Stunden Eislektionen in der Woche kann kein Trainer seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Wir alle wissen: Die Voraussetzung für effizientes, motivierendes Training ist die kontinuierliche Arbeit an sich selbst, das haben schon die Kleinsten bei der Vorbereitung auf den spielerischen Pinguin-Test herausbekommen. Diese Effizienz wurde erreicht durch fachgerechte, liebevolle Betreuung des Trainings. Bisher war dies immer gesichert gewesen, darauf konnte man sich verlassen. Nun musste eine Lösung her, und zwar noch vor Beginn des nächsten Winters. Das vorstehend genannte Kopfzerbrechen begann.

Da kam der Berg zum Propheten.

Im Frühsommer bekamen wir Post, in Form einer E-Mail aus dem schweizerischen Aarau. Es hatte das Trainerehepaar Marie-Claude und Ulrich Hartmann nach Herrischried verschlagen, wo sich die beiden Eiskunstläufer ein Haus im Grünen erworben hatten. Die Eishalle, so erinnerten sie sich, war immer ein beliebtes Ziel für die Workshops der Schweizer Vereine gewesen. Ob sich hier eine Kooperation mit dem Hotzenwälder Eislaufverein aufbauen ließe? Es wurde leise und diplomatisch angefragt, ob denn Interesse bestünde, mit zwei erfahrenen Eiskunstlauftrainern zusammen zu arbeiten.

Und ob man Interesse hatte!  Einen günstigeren Zeitpunkt für die Anfrage hätte es nicht geben können.

Noch in den nächsten Tagen wurde verhandelt, wurden Gespräche geführt, man lernte einander kennen und erfuhr viel über das über Jahre gereifte Trainingskonzept der Hartmanns. Ulrich: ein ehemaliger Leistungsläufer, der alle Dreifachsprünge beherrschte, dann in Deutschland die B-Trainer-Lizenz erwarb und sich zusätzlich für das J+S-Leitersystem der Schweiz ausbilden ließ, Choreograph internationaler Shows; Marie-Claude: Schweizer J+S-Leiterin der höchsten Stufe, Eislauflehrerin, Preisrichterin und Pädagogin, ausgestattet mit besonderer Leidenschaft für Eistanz – die Eheleute ergänzen einander perfekt.

Man wurde sich schnell einig.

Um es kurz zu machen: seit der Wintersaison 17/18 ist der Eislaufverein Hotzenwald Herrischried um zwei erfahrene, kluge Köpfe reicher. Die Eislaufschule Hartmann hat dem Training in kürzester Zeit eine neue Note gegeben. Zielstrebigkeit, gute Organisation und Hinwendung zu jedem einzelnen Läufer machen Gruppen- wie Zweier- und Einzellektionen zum Erfolg für Anfänger und Fortgeschrittene. Die beiden Trainer bringen zu jeder Trainingsstunde ein ausgeklügeltes Konzept mit, Off-Ice Training, auch als Trockentraining bezeichnet, gehört so selbstverständlich zum Programm wie gemeinsames Warm-up und das Üben der Grundelemente. Der zu beobachtende Fortschritt bestätigt uns jede Woche aufs Neue. Kinder, die die Saison ohne Kenntnisse der Sprünge begonnen hatten, beherrschen inzwischen Salchow und Toeloop. Zu jedem Training gehört das Repertoire eines Parcours, der von den Anfängern auf Wettbewerben vorgeführt werden kann. Mit den fortgeschrittenen Läufern wird an Kürprogrammen gearbeitet.

Um die Motivation wach zu halten, hat Ulrich Hartmann sich zwei neue vereinsinterne Tests ausgedacht: der „Eiskristall“ soll die Brücke schlagen zwischen dem Freiläufer und dem schwierigeren Figurenläufer, der „Diamant“ auf den anspruchsvollen Kunstläufer vorbereiten.

Natürlich gibt es noch Größen im Verein, die sich über die Jahre gehalten haben und auch im Verbund mit den Hartmanns weiterbestehen: da ist die erfahrene Co-Trainerin Katherina Stoll (ehemals Studinger), die nach wie vor Anfänger und leicht Fortgeschrittene mit viel Sachkenntnis auf die Tests vorbereitet, unterstützt von Helga Förster, die als einziges Gründungsmitglied des Vereins noch aktiv auf dem Eis steht – und läuft! Hinzu kommt Stefanie Brenn-Lueg, die schon in Kindertagen bei der langjährigen Trainerin Elisabeth Schori trainierte – was in der Kürklasse 7 gipfelte – und sich heute beim Kindertraining um die Jüngeren kümmert. In der Stunde darauf nimmt sie selbst gern am Training teil. Dann ist da noch Elke Herb, einst Kunstturnerin, heute vom Eiskunstlauf begeistert und als Mutter zweier eislaufender Töchter und einer Enkelin immer vor Ort. Zusammen mit Lea Brinkmann, die als jüngste im Team die Kleinsten betreut, ergibt dies eine Gruppe von Helfern, auf die sich die Trainer jederzeit verlassen können.

Die Nachricht vom neuen Team in Herrischried sprach sich schnell herum.

Der Eislaufverein Herrischried hat im letzten Winter 44 neue Mitglieder gewonnen, das ist Rekord in der Vereinsgeschichte.

Die Gruppenlektionen werden von beiden Trainern abwechselnd gestaltet, so dass jeder Teilnehmer innerhalb eines Trainings in den Genuss von Ulrich Hartmanns Sprungtechnik kommt und auch Stilelemente, Pirouetten und kleine Choreographien erarbeiten kann, die Marie-Claude Hartmann den Läufern vermittelt. Das sind Lektionen „vom Feinsten“.

Zum Abschluss der Wintersaison stehen wieder die traditionellen Tests an, auf die so lange hingearbeitet wurde. Als Preisrichterin begrüßen wir wie schon in den Jahren zuvor Tanja Schneider (vielen noch als Tanja Schäuble bekannt). In früheren Jahren war sie mit Kürklasse 2 eine hochkarätige Meisterschaftsläuferin und weiß, wie eine Pirouette auszusehen hat! Aber keiner fürchtet sich vor dem Test. Die Kinder freuen sich auf Tanja und können es kaum erwarten, ihr zu zeigen, was sie gelernt haben.

Noch in diesem Jahr soll es, so wünscht es sich Ulrich Hartmann, eine Präsentation vor Publikum geben, bei der die Läufer ihr Können zeigen dürfen. Wer würde sich da nicht mitreißen lassen? Zum Nikolaustag, oder vielleicht zu Weihnachten? Man überlegt, und man wird den besten Zeitpunkt finden. Die Hartmanns haben ein Gespür für günstige Zeitpunkte – siehe oben.

Ein Glück, wie es nicht viele Vereine erleben.

In der Zuversicht, dass der Verein einer positiven Zukunft entgegengleitet, grüßen wir alle großen und kleinen Eisläufer und freuen uns auf jeden neuen Trainingstag.

Mit vielen Grüßen,

Hildegard Zumkeller (1. Vorsitzende)

Yasmine Fernandez (Stellv. Vorsitzende)

 


2014/15

Liebe Eislauffreunde und Mitglieder des EVHH,

die Wintersaison 2014/15 neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf viele Stunden, die wir mit kleinen und großen Kufenkünstlern auf dem Eis verbracht haben. In der Eishalle in Herrischried wunderbar beherbergt, kann das Training wetterunabhängig zuverlässig stattfinden, und in diesem Winter konnte sich der Eislaufverein über erfreulichen Zuwachs besonders bei jüngsten Teilnehmern in den Kinderkursen freuen.

Es ist uns immer wieder eine Freude, die Kinder beim Erlernen dieses schönen Sportes zu unterstützen. Unsere Trainerin Melanie Krüger leitet das Training, seit sie den Trainerposten in der Saison 2006/2007 von Elisabeth Schori übernommen hatte. Die Jüngsten werden von unserer Co-Trainerin Katherina Studinger bei ihren ersten Schritten auf dem Eis fachkundig und liebevoll begleitet. Katherina leitet seit 2001 die Kinderkurse und weiß genau, wie wichtig Motivation und Spaß beim Erlernen der oft nicht alltäglichen Bewegungsmuster sind. Es gelingt ihr durch viel Ermutigung und akribische Arbeit auf dem Eis, jene Freude am Sport aufkommen zu lassen und zu erhalten, die aus kleinen Anfängern leidenschaftliche Eiskunstläufer werden lässt.

Inzwischen sind aus einigen der Kinderkursteilnehmerinnen erfolgreiche Absolventinnen des Freiläufertests geworden. Mit Begeisterung nehmen sie regelmäßig an Melanie Krügers Training für Fortgeschrittene teil, um sich auf weitere Prüfungen, wie Figuren- und Kunstläufer sowie die Kürklasse 8, vorzubereiten. Dort sind Elemente gefragt, die sich nicht von heute auf morgen erlernen lassen – wir sind stolz auf unsere fleißigen Läuferinnen, die ihre Freizeit dem Erreichen eines selbstgesteckten Zieles widmen. In Melanie Krüger haben sie eine Trainerin gefunden, die ihnen in allen Aspekten des Sports – und hierzu gehört weit mehr als Kufentechnik – mit Rat und Tat zur Seite steht. Freude am Eislaufen, kunstläuferische Ambitionen und erfolgreiches Training kennen kein Alter. Wir begrüßen gern auch Erwachsene in unserem Verein, und das nicht nur als Förderer, sondern als aktive Läufer, die bei uns individuell auf ihrem persönlichen Niveau gefördert werden. Egal, ob Eltern von Kindern aus den Kinderkursen oder interessierte Hobbysportler – wir heißen jeden Donnerstag alle willkommen.

Den Höhepunkt der Saison bilden zum Abschluss der Kurse die vereinsinternen Pinguin- und Tannentests. Die Kinder aus den Kursen dürfen zeigen, was sie gelernt haben. Eine Urkunde als Belohnung spornt mächtig an! Wir hoffen, viele der Kinder in der nächsten Saison wieder begrüßen zu können, um sie an das nächste Niveau heranzuführen. In dieser Saison haben sich Melanie Krüger und die Vorstandsmitglieder etwas Besonderes einfallen lassen: neben den Tests wird es noch einen Wettbewerb für die Kinder geben, bei dem sie ihr Können auf zwei (unterschiedlich schwierigen) Parcours unter Beweis stellen dürfen. Das ist aufregend, und für so manche Eisprinzessin ein Anlass, sich das erste Eislaufkleidchen zu wünschen…

Wir möchten uns auch in dieser Saison bei den Eltern unserer Kinderkurskinder herzlich für die Unterstützung bedanken, ohne die für die meisten der Kinder eine Teilnahme bei uns nicht möglich wäre. Es lässt uns staunen und macht uns Mut, dass manche Eltern Fahrzeiten von bis zu einer Stunde in Kauf nehmen, um ihrem Kind das Eislaufen zu ermöglichen. Das darf kein Verein für selbstverständlich erachten. Es gibt noch einige Gönner und Mäzene, die im Hintergrund für unseren Verein viel Gutes bewirken. Ein herzlicher Dank geht an alle unsere Förderer, die den EVHH seit Jahren durch ihre Spenden in monetärer und materieller Form unterstützen. Einen gemeinnützigen Verein zu führen und gute Ergebnisse zu erarbeiten bringt erhebliche Kosten mit sich, die gedeckt werden müssen. Wir wissen die Förderung sehr zu schätzen und hoffen, durch gute Leistungen im Breitensport den Beweis zu liefern, dass die Investitionen sich gelohnt haben.

Wir wünschen allen Aktiven und Förderern, allen Kindern und Eltern des EVHH einen schönen Ausklang der Saison 14/15, und einen schönen Sommer! Auf dass wir uns motiviert wiedersehen, wenn die Eishalle im Oktober 2015 wieder ihre Tore öffnet.


 Rückblick und Ausblick 2012/2013

Und schon wieder ist eine Eislaufsaison vorbei. Sehr ruhig war die letzte Saison, da wir momentan keine Meisterschaftsläufer mehr unter uns haben. Eislaufen ist ein sehr schnelllebiger Sport, wenn man mal ein Jahr aussetzt oder aufgrund Zeitmangels nicht immer konstant trainiert verliert man den Anschluss nach oben. Um an Meisterschaften teilzunehmen sind bei allen Kategorien Altersgrenzen vorausgesetzt, wenn man  diese überschreitet ist es leider vorbei mit dem Kürlaufen. In Zukunft werden wir uns stärker auf Teilnahme an diversen Tests konzentrieren.

Wir versuchen das Mögliche herauszuholen, was mit 2 oder 3 mal Training pro Woche möglich ist. In der letzten Saison haben Dorothee und Theresa Theismann den Freiläufertest mit Bravour bestanden. Ich hoffe, dass auch diese Saison einige Läuferinnen einen Test ablegen können. Denn mit einem Ziel vor Augen geht man noch viel intensiver ans Training heran.

Ich freue mich auf die nächste Saison, und hoffe auch ein paar neue Mitglieder jeder Altersstufe bei uns begrüßen zu dürfen.

Yasmine Fernàndez-Künsting


Rückblick und Ausblick 2011/2012
Rückblick auf eine Saison mit Überraschungs erfolgenWenn sich die Türen der Eishalle schließen, liegt wieder einmal eine Saison hinter dem Eislaufverein Hotzenwald Herrischried. Für Trainerin Melanie Krüger
und die Aktiven des Vereins Zeit, Bilanz zu ziehen – und die sieht erfreulich aus. Zwar hat Melanie Krüger seit dem letzten Winter nur noch eine Läuferin bei Wettkämpfen am Start, doch kann sie sich um diese nun umso intensiver kümmern: Sabrina Goering konnte jüngst wieder ihr Können im Vergleich mit den Läuferinnen aus ganz Baden-Württemberg unter Beweis stellen. „Melanie Krüger war mit mir in Balingen bei einem Wettkampf, an dem auch Läuferinnen aus Mannheim, Freiburg und Ulm teilnahmen. Die Konkurrenz war groß, da freue ich mich sehr über meinen 6. Platz!“ sagt Sabrina.

Außer Sabrina war noch eine Vertreterin des EVHH in Balingen dabei: Tanja Schäuble, einst Spitzenläuferin des Vereins, ist seit einiger Zeit als Preisrichterin aktiv und bewertet auf Wettkämpfen die neue Generation der Kufenstars. Nach wie vor ist sie auch ihrem alten Verein treu und steht als Preisrichterin an der Bande, wenn die jungen Läuferinnen in Herrischried zu ihren ersten Prüfungen antreten. Zum Abschluss der Saison konnten Jessica Scherk, Janina Lauber und Vanessa Wodars von Tanja Schäuble ihr Figurenläufer-Abzeichen entgegennehmen!

Auch für Sabrina Goering steht demnächst eine Prüfung an – sie möchte die Kürklasse 6 absolvieren. Kleine Kostprobe gefällig? Gefragt sind Axel (ein Sprung mit 1 ½ Umdrehungen), eine Sprungkombination aus drei Sprüngen, eine Pirouettenkombination mit drei Positionswechseln und zahlreiche Schrittfolgen… Für Sabrina ist die Prüfung ein Meilenstein, möchte sie doch noch an Wettkämpfen auf dem nächsthöheren Niveau teilnehmen.

Man darf also gespannt sein auf den kommenden Winter. Die Zeit bis dahin wird, wie jedes Jahr, mit dem Trockentraining überbrückt, das Trainerin Melanie Krüger in der Turnhalle und unter freiem Himmel ihren Schützlingen anbietet. Alle wollen topfit sein, wenn sich die Pforten der Eishalle wieder öffnen.

Yasmine Fernàndez-Künsting